Das Sorgenkind unter den Nährstoffen ist gut für die Nerven

Vitalstoffe und Nahrungsergänzungen

Es gehört zu den „Sorgenkindern“ unter den Nährstoffen – das Vitamin B1. Der Grund: Bei bestimmten Risikogruppen kann ein Mangel mit schwerwiegenden Folgen auftreten. Das bedeutet, dass Teile des Nervensystems nicht die volle Leistung bringen, woraufhin beispielsweise die kognitiven Fähigkeiten abnehmen können. Schlimmstenfalls kann sich dadurch eine Demenz entwickeln. Auch an den peripheren Nerven können Schäden entstehen. Diese so genannte Neuropathie macht sich meist zuerst durch Empfindungsstörungen in den Füßen bemerkbar. Deshalb sollte der Körper vor einem Vitaminmangel geschützt werden, selbst wenn dieser nur leicht oder mittelschwer ist.

 

Diabetes-Patienten sind oft betroffen

Menschen mit einem Diabetes mellitus sind besonders häufig von einem massiven Vitamin B1-Defizit betroffen. Sie scheiden den Nährstoff verstärkt über die Nieren aus. Gleichzeitig leiden Zuckerkranke auch häufig unter einer Neuropathie. Eine für den Körper besonders gut verfügbare Vorstufe des Vitamins B1, das Benfotiamin, hat sich daher auch in der Behandlung der diabetischen Neuropathie bewährt. Der Wirkstoff, der etwa in milgamma protekt enthalten ist (rezeptfrei in Apotheken zu bekommen), kann einen Vitamin B1-Mangel rasch ausgleichen und dabei helfen, die gefäß- und nervenschädigenden Vorgänge im Stoffwechsel zu bremsen.  Auch Personen, die „Entwässerungstabletten“ (Diuretika) zur Behandlung von Bluthochdruck oder Herzschwäche nehmen, gehören zu den Risikogruppen. Denn durch die Entwässerung geht ebenfalls Vitamin B1 über den Urin verloren.

 

Strategien gegen ein Defizit

Vitamin B1 ist insbesondere in Sonnenblumenkernen, Schweinefleisch, Haferflocken, Wildreis, Sojabohnen oder Fisch wie Scholle oder Thunfisch enthalten. Auch in Vollkornmehl, Rindfleisch sowie Hülsenfrüchten befindet sich der Nährstoff. Da er wasserlöslich und hitzeempfindlich ist, sollten Lebensmittel mit Vitamin B1 schonend zubereitet werden.  Bei krankheits- oder medikamentös bedingten Verlusten an Vitamin B1 reicht die Ernährung allein meist nicht aus, um den erhöhten Bedarf zu decken. Auch bei einer bereits bestehenden Neuropathie sind zur Behandlung hohe Dosierungen erforderlich, wie sie durch das Provitamin Benfotiamin erzielt werden. (djd).

 

Schäden wirksam entgegentreten

(djd) Etwa jeder dritte Diabetiker leidet laut Experten an einer Neuropathie. Betroffen sind auch Menschen, die vermehrt Alkohol konsumieren. Vitamin B1 spielt bei einer Entwicklung dieser Nervenerkrankung eine große Rolle – und seine Vorstufe Benfotiamin kann vom Körper und dem Nervengewebe wesentlich besser aufgenommen werden als das ursprüngliche Vitamin.  Weil es darüber hinaus Enzyme des Zuckerstoffwechsels aktiviert, können die nerven- und gefäßschädigenden Folgen eines erhöhten Blutzuckers vermindert werden. Auch bereits bestehende Symptome der Neuropathie wie Kribbeln, Schmerzen und Taubheit in den Füßen können durch Benfotiamin gelindert werden.

 

 

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